Montag, 18. Juni 2012

Zphagetti-Körbchen

Es liegt gerade ein größeres, teils schon vorbereitetes Projekt neben meiner Nähmaschine. Da dieses aber nicht gerade Urlaubs-Rundreise tauglich war, musste eine andere Handarbeit nach Frankreich mit.


Dabei waren dann zwei riesige Knäuel des Hooked Zpaghetti Garns. Schneeweiß und Babyblau. Zwei wunderschöne leuchtende Sommerfarben. Mir schwebten - wie bei Andrella gesehene - gehäkelte Körbchen vor.

Eine Anleitung dafür hatte ich nicht. Also galt es mal wieder auszuprobieren und selbst eine zu verfassen. Da meine eigenen Häkelkünste sich schwer in Grenzen halten, musste ich zur Erinnerung an die verschiedenen Häkelknoten jedoch meine eigene Anleitung der Flower-Power Grannys nochmal zu Rate ziehen ;)


Nach gefühlten 50 wieder aufgetrennten Reihen und einigen ratlosen Blicken ob der Unförmigkeit des Körbchens, ist dann doch noch als Erstes das blaue - fast komplett formschöne - Körbchen entstanden.


Es stellte sich beim zweiten Körbchen dann jedoch heraus, dass die mittels des Ersten Körbchens verfasste Anleitung nicht für jedes Zpaghetti-Garn verwendbar ist. Die Garne sind zwar eigentlich gleich stark (für Bambusnadel Stärke 12!), jedoch ist das weiße Garn etwas ungleichmäßig, sodass die neue Anleitung nur ein unförmiges zweites Körbchen hervor brachte.

50 mal wieder auftrennen - rumprobieren - jetzt passt es :)

Viele sommerliche Grüße,

Samstag, 16. Juni 2012

Sommer in Frankreich

Wir sind wieder da :)
Nach Wochen der Vorbereitung und schlussendlich 3.000 km quer durch Frankreich sind zahllose Impressionen von unserer langen Reise geblieben. Hier sind einige davon...












Schön war´s :)
Schön, wieder zu Hause zu sein!

Freitag, 30. März 2012

Ein Sammelbeutel

Eine liebe Freundin hatte Geburtstag und ich kein Geschenk :/
Eines kaufen wollte ich nicht - das wäre nicht passend gewesen. Weder für sie noch für mich!
Da sie ein naturverbundener und kreativer Mensch ist, der gerne vieles selbst macht, war die Idee für ein Geschenk bald gefunden.


Ein hübscher Sammelbeutel sollte es sein. Die Idee dazu kam mir in unserer Vorratskammer. Ja wirklich! Denn dort lagern immer kleine Tütchen mit Zwiebelschalen, welche ich schon seit einiger Zeit für sie sammel.


Sie verwendet die Schalen zum Färben ihrer selbstgesponnenen Schafwolle. Für das Färben sammelt sie auch allerlei andere "Zutaten". Manchmal dauert es einige Monate, bis genügend Zutaten für einen Färbevorgang zusammen gekommen sind. Wer mehr darüber wissen/lesen/sehen möchte, erfährt einiges dazu auf ihrem Blog.


Für den Sammelbeutel habe ich weißes Leinen verwendet und dieses mit einem weißen Baumwollstoff mit großen rot-gelb-orangen Blumenmotiven kombiniert (der Stoff ist wieder von Simone). Einige Nähte sind mit farblich passendem Garn hervorgehoben, z. B. bei den zwei Henkeln.

Die Henkel sind so angebracht, dass der Sammelbeutel an einem aufgehängt und mit dem zweiten verschlossen werden kann. Für den Verschluss habe ich einen alten Hornknopf aus meinem mittlerweile nicht mehr überschaubaren Knopfvorrat ausgewählt.

Ich bin mir nicht sicher, was aufwendiger war: Die Stoffauswahl und das Nähen des Beutels oder das Dokumentieren dieses Eigenentwurfes (falls ich den Beutel nochmal nähen möchte ;)

Allen eine schöne Osterzeit!


PS: Die wie eine Brosche an die Tasche geheftete weinrote Häkelblüte ist übrigens eines meiner ersten Häkelprojekte gewesen :) Die cremefarbene habe ich auf einem Flohmarkt erstanden.

Kleines Dankeschön...


Eine unserer Auszubildenden hatte sich letztens für ein außerbetriebliches Projekt besonders engagiert. Dafür hatte sie sich ohne Frage ein kleines Dankeschön verdient und erhielt diese hübsche Blume in einem kleinen Zinktöpfchen mit eingestanzten Punkten.

Verziert wurde das Geschenk mit einem dekorativen "Einfamilienhäuschen" nebst zierlicher Feder und fröhlichem roten Karoband. Vervollständigt wurde das Ganze mit einem kleinen Dankeschön-Kärtchen nebst rot-gepunktetem Maskingtape - passend zum Zinkeimer :)

Mir gefällt dieses kleine - durch seine Einfachheit so raffinierte Geschenk so gut, dass ich es am liebsten selbst behalten hätte :)
Wo es so schöne Geschenke und Ideen gibt? Bei Theresia. Dankeschön!

Ein Fenster voller Frühling

Morgens trödel ich manchmal ganz schön rum. Da brauch ich ewig um fertig zu werden und auf dem Weg aus dem Haus fällt mir dann noch dies und jenes ein, was noch schnell erledigt werden könnte.
Angefangen von Blumen gießen, welke Blüten ausknipsen, Haus aufräumen, Kühlschrank putzen, bis hin zu Blumen umtopfen - alles schon gehabt!
Sowas geht nur mit einem Arbeitgeber mit sehr toleranter Gleitzeit :) Purer Luxus!


Diese Woche habe ich morgens um 7 die Kräuter auf unserer Fensterbank in der Küche gepflegt und aufgehübscht. Bei diesem wunderschönen Ausblick auf einen sagenhaften Frühlings-Sonnenaufgang lies sich die Zeit ganz wunderbar vertrödeln :)


Zur Zeit wachsen in den Zinkbechern und schwarzen Emaille-Milchkannen Schnittlauch, Salbei und Zitronenmelisse. Das ist jeden Morgen ein wunderschöner Anblick. Erst recht, wenn die Sonne so schön durchs Fenster hinein scheint :)
Die süßen Ostergrüße mit den Schneckenhäusern hat eine Freundin selbstgemacht. Sie hat ein richtiges Händchen dafür und allerlei solche schönen Ideen.

Allen einen wunderschönen Frühlingsstart :)

Sonntag, 25. März 2012

Von Ausstellungen...

... und wunderschönen Momenten :)

Das war sie also. Meine erste Quiltausstellung mit eigenem Exponat!
Das war schon ein sehr spannendes Gefühl, die Pforten der Ausstellung zu durchschreiten und aufgeregt Ausschau nach dem eigenen Quilt zu halten. In welchem Bereich mag er wohl ausgestellt sein? Wie mag er zur Geltung kommen?

Viel Zeit zum Überlegen blieb nicht, da wir gleich zu Beginn um ein Interview für den Bayrischen Rundfunk gebeten wurden... Wie nett ;)


Aber dann. Endlich drei Schritte weiter gekommen und dann sahen wir ihn. Es war überwältigend! Er hing inmitten des Foyers! An der schönsten Stelle, an der man einen Quilt meiner Meinung nach zur Schau stellen konnte!!


Der Regenbogen-Quilt war von fast jeder Position der Ausstellung aus zu sehen: Vom Foyer, vom Café, von der oberen Galerie , vom Treppenaufgang, von der unteren Galerie und den Eingängen der Verkaufsräume. Egal wohin wir wandelten, wir hatten ihn immer und überall im Blick. Traumhaft!!


So überwältigt freute ich mich um so mehr, einige Quilt-Freundinnen aus dem Allgäu wieder zu treffen. Es war ein wunderschönes und vor allem sehr lustiges Wiedersehen :)

Wie auf Wolken und hingerissen von den schönen Erlebnissen genoß ich anschließend noch einen entspannten Nachmittag mit meinem Liebsten in der Erdinger Frühlingssonne bevor es wieder zurück in die Heimat ging.

Schön war´s Erding, Dankeschön :)

Sonntag, 18. März 2012

Meine erste Ausstellung!

Gleich ist es soweit: Wir fahren nach Erding zur Frühlings-Patchwork-Ausstellung.
Das erste mal wird auch von mir ein Quilt dabei sein. Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich mein Anfängerstück der Öffentlichkeit preis geben soll. Dann kam doch noch kurzfristig die Entscheidung dafür.

Somit wird mein Regenbogen-Quilt heute neben vielen anderen wunderschönen Quilts bei der Ausstellung in Erding zu sehen sein.

Ich hoffe es hat alles geklappt. Meine größte Sorge ist, dass er bei den vielen Quilts womöglich verloren gehen könnte und nicht mehr auffindbar ist. Das wäre SEHR schade. Erst recht, wo er doch nicht mehr mir gehört, da ich ihn meiner Schwester geschenkt habe. Sie war so freundlich mir den Quilt für die Ausstellung nochmal zur Verfügung zu stellen :) Dankeschön!

Aber jetzt gehts los.
Es grüßt euch (eine heute sehr aufgeregte)

Dienstag, 28. Februar 2012

handgemachte Vogel-Futtersilos

Hier kommt nun ein Post, den ich euch wegen der Internetabstinenz lange vorenthalten musste.

Im Herbst letzten Jahres haben wir uns nach einem Futtersilo für die Winterfütterung der Vögel umgeschaut. Die im Handel erhältlichen Silos waren unserer Meinung nach entweder nicht artgerecht, nicht zweckmäßig, teils gar gänzlich unpraktisch oder schlicht weg hässlich ob des vielen Kitsches.

Daher kam schnell der Entschluss, selbst ein Silo zu entwerfen und zu bauen. Entstanden sind dann in einigen Stunden voller Planung und Handarbeit diese beiden Exemplare.


Für mich als handwerklich Begeisterte - jedoch gänzlich Ungeübte - war es eine wunderbare Erfahrung und hat meinen Entdecker- und Experimentierdrang nach langem mal wieder so richtig gestillt. Die Silos sind in der Schreinerei eines Bekannten entstanden. Da gab es für mich als Großstadtmädel endlich mal die Gelegenheit an großen Maschinen arbeiten zu dürfen, an die man sonst im Alltag so ohne weiteres nicht heran kommt. Fazit: Die großen Kreissägen sind in ihrer Handhabung sehr Respekt einflösend!


Das Dach der Silos kann zum Befüllen abgehoben werden. Der Boden der Silos hat einen nach vorn abfallenden Einsatz (auf dem Foto noch nicht eingebaut), so dass das Futtergut stets in die für die Vögel erreichbare schmale Futterkuhle rutscht. Die Vorderseite der Silos besteht aus einer Plexiglasplatte, so dass der Füllstand jederzeit ersichtlich ist.


Die Silos haben wir in ca. 2,5 m Höhe an der Stadl-Wand positioniert, damit wir sie vom Frühstückstisch und von der Terasse aus gut im Blick haben und sie vor allem für die Katzen unerreichbar sind ("nur gucken - nicht anfassen!").

Nach anfänglich zögerlicher Nutzung sind die beiden Silos zwischenzeitlich ganz groß angesagt. Die Größe der Vogelschar, die sich täglich im Landeanflug befinden und sich nun im Fliederbusch, Pfirsichbaum und den umliegenden Obstbäumen tummeln, ist überwältigend.

Die Hauptvorstellung im Katzenkino ist meist täglich gegen 10 Uhr vormittags :)

Sonntag, 26. Februar 2012

Neues bringt der Frühling!

Unter anderem eine funktionierende Internetverbindung :)
Das lang ersehnte LTE-Gerät wurde diese Woche (mit erheblicher Verspätung) geliefert. Nach anfänglichen Problemen (die Telefongesellschaft vergaß den LTE-Zugang freizuschalten) läuft das Internet nun (wider Erwarten) wunderbar. Fast so schnell wie damals in meinem City-Penthouse ;)

Nach zwei Tagen ausgedehntem You-Tube und Blog-Surfens nun hier der erste Post-Versuch: Endlich lassen sich wieder Fotos ohne Probleme hochladen. Juchuu!!!!


Dieses Foto entstand vor kurzem bei einem kleinen Sonntagsausflug, als wir mal wieder so richtig Lust hatten, mit unseren Kameras zu experimentieren. Das Wetter war traumhaft: Sonnig und eiskalt (minus 14°C) Da gefriert schon mal der Finger auf dem Auslöser :)
Aber dafür ist die Luft kristallklar und ermöglicht wunderschöne Momentaufnahmen.

Von der großen Auswahl an schönen Schwarz-Weiß-Fotos haben wir eine handvoll Motive ausgewählt. Sie werden demnächst entwickelt und gerahmt und sollen den Fries im Wohnraum zieren. Bin schon sehr gespannt, wie die Fotos großformatig wirken werden.

Montag, 13. Februar 2012

Warten auf LTE und neue Ideen

Ja, nun ist die Entscheidung gefallen. LTE soll es sein. Der Vertrag ist abgeschlossen. Was noch fehlt ist die Lieferung des Modems. Seit 6 Tagen überfällig. Fängt ja gut an...

Der Schnee fällt derweil, die Wiesen und Wälder um uns herum sind weiß bedeckt. Bei Sonnenschein schmelzen derweil kleine Flecken an den Südwänden und geben kleine Flächen grüner Wiese frei. Die ersten Krokusse suchen sich selbst bei dieser unwirtlichen Kälte (-16° heute morgen) den Weg ans Tageslicht.
Der Frühling ist wohl nicht mehr arg zu weit.

Das bringt Lust auf Neues und neue Ideen bahnen sich den Weg in die Gedanken. Meine Muse erwacht langsam aus dem Winterschlaf. Das Sofa könnte eine neue Decke gebrauchen :) die alten Sofadecken sind unmodische fuchsrote Acryl-Wolldecken. Nicht sehr ansehnlich.
Zum schwarzen Ledersofa und den Ledersesseln passt da wohl besser eine in Naturtönen gehaltene Kuscheldecke in creme, natur, beige Farben vielleicht mit einem klecks erfrischendem grasgrün. Mit einem Mix aus Materialen wie Leinen, Baumwolle, einem Rest aus alten Mehlsäcken, gehäkelten Blumenmotiven. Passend zur ländlichen Umgebung und als Kontrast zur modernen Holz-Architektur...

Die Idee reift. Noch eine Weile und sie nimmt gänzlich Gestalt an. Vielleicht ist bis dahin ja auch das Modem endlich da.

Allen eine schöne Winterzeit und stehts ein wärmendes Quelle für kalte Hände :)

Mittwoch, 1. Februar 2012

ISDN, DSL, LTE & Co.

Es ist zum Verzweifeln!!! Es geht einfach nicht!
Nach anfänglichen Freuden folgte Ernüchterung und nun die Kapitulation: Das ISD-Internet hier in unserem kleinen verschlafenen Dörfchen geht zwar mittlerweile des öfteren auch auf meinem PC und Laptop, dann aber selten voll funktionsfähig :/

Die Ernüchterung traf letzte Woche ein, als ich mal wieder versuchte einen neuen Post einzustellen und nach 1 Stunde Upload (!!) das dazugehörige Foto noch immer nicht hochgeladen war. Wie deprimierend!

Dies war nur noch zu toppen von der brachialen Mitteilung eines Telekomunikationsfachangestellten auf unsere Frage, ob das derzeit in der Lokalzeitung erwähnte Glasfasernetz auch bis zu uns an das äußerste Stadtrandgebiet verlegt werden würde: "Na!!!! Bis zu IHNEN kommt das nicht!"
DSL ja in nächste Zukunft auch nicht, also bleibt uns nur der Postbote. Möge er auch weiterhin den Weg zu uns finden ;)

Nun gut. Der Telekommunikationsdjungel gibt noch anderes Unterhaltsames her. Z. B. die komplett konträren Aussagen zweier Fachkräfte von unterschiedlichen Telekommunikationsdienstleistern:
"Nein, LTE funktioniert bei Ihnen nicht." - "Ja, LTE funktioniert bei Ihnen".
Man suche sich die für sich liebste Antwort raus.
Wir nehmen die letztere und werden das Wagnis von einem 2-Jahres-LTE-Vertrag eingehen. Mögen wir es im Nachhinein nicht bereuen...

Fortsetzung folgt...

Samstag, 31. Dezember 2011

Es schneit...

Nach grünen Weihnachten fällt nun der lang ersehnte Schnee.

Heute morgen waren wir schon im Schnee auf dem Markt spazieren. Leider sind nicht alle Ständler bei dem kalten Wetter erschienen. Mein geliebter Käsedantler war leider nicht da :/


Jetzt nutzen wir die Ruhe vor dem Sturm und sehen den Vögel beim Fressen zu. Sie bevölkern in Scharen unsere selbstgebauten Futtersilos (ups, da fehlt ja noch ein Post!)


Die Feuerzangenbowle für heute abend wird gerade vorbereitet und die Focaccia ist bald soweit in den Ofen geschoben zu werden. Mmmh... Silvester kann kommen :)

Allen einen guten Rutsch und einen wundervollen Start ins neue Jahr 2012!

Freitag, 30. Dezember 2011

Kalligraphie Experimente

Manchmal habe ich Lust Neues auszuprobieren. Einfach so. Um zu sehen, ob es mir gefällt, ob es mir liegt. So ist es auch bei der Kalligraphie.


Hin und wieder probiere ich da etwas aus. Wie hier zum Beispiel das "Inlay" und die Grußkarte für einen überdimensionalen Fresskorb für ein "rundes" Geburtstagskind. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Allerdings hat allein das Schreiben des "Inlays" schon eine knappe Stunde höchster Konzentration gebraucht.


Schneller und leichter ging es mir da mit den Weihnachtsgrußkarten für die Geschenke. Diese Schriften (u. a. eine von mir sehr freizügige Variante der Unzialis) liegen mir schon besser in der Hand und nach kurzem "Einschreiben" fließen sie geradezu aus der Feder :)


Woher all das gelernt? Aus einem Buch. Wie könnte es bei mir auch anders sein. Es ist zwar nicht so, dass ich dieses Buch von vorn bis hinten durchstudiert hätte, jedoch gibt es für den Laien und Anfänger anschauliche Beispiele und Hilfen. So dass man sofort starten kann. Ich schlage es immer wieder auf und freue mich jedesmal über diese geglückte Anschaffung :)


Das hier sind schon ältere Schriftübungen. Damals hatte ich hauptsächlich die "altdeutsche Schrift" ausprobiert. Heute fällt es mir schwer sie überhaupt zu lesen und ich brauche einige Zeit, mich wieder an das ungewohnte Schriftbild zu gewöhnen.

Aber es macht immer wieder Spaß und so hole ich in regelmäßigen Abständen meine Füller und Federn heraus und probiere mich in neuen Schriften. Und weil es irgendwie doch immer wieder mein Interesse weckt, habe ich mich kurzerhand für ein Kalligraphie-Seminar angemeldet. Ende Januar findet es statt. Mal sehen, was es da neues zu entdecken und lernen gibt :)

Allen einen guten Rutsch in´s neue Jahr und das die kreativen Ideen niemals ausgehen mögen

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Wunderbares Landleben! Landleben, oh du wunderliches!

Schön ist es hier. Keine Frage...
Wenn, ja, wenn man nicht so Großstadt-Internet verwöhnt wäre.

Nach kleinen Erfolgen (endlich online) kamen größere Niederlagen (nichts geht mehr), dann wieder Erfolge (bin ich drin?!?), jedoch nur minimale und vor allem nur minütliche. Kontinuierliches Surfen war undenkbar, Bilder hoch laden gar utopisch.

Aber nun endlich mit neuem Laptop und nach vielen Abenden voller Einstellungen, Neustarts, Neukonfigurationen und vielen gerissenen Geduldsfäden - endlich ein großer Erfolg: Wir sind online - UND das fehlende Bild für den voran gegangenen Post lies sich nun endlich hochladen.
Ja, da Wahnsinn!!


Ob es nun endlich passt und ich wieder ungestört und ohne Abbrüche surfen kann??? Ich wage es noch gar nicht richtig zu hoffen. Na, die Zeit wird es zeigen.

Vorsichtig taste ich mich wieder in die Internetwelt vor und wage einen neuen Post. Und vielleicht auch ein Bild ;)

Frohe Tage zwischen den Festtagen

Samstag, 19. November 2011

Das Granny-Projekt...

... nimmt still und heimlich Formen an.

Nachdem ich im Frühjahr das Häkeln für mich ausprobiert und sogar ein Granny-Projekt samt Granny-Anleitung gestartet habe, geht es still und leise voran. Es ist kein besonders aktives Projekt und ich häkel auch nicht tage- und wochenlang durch. Aber hier und da, im Garten oder auf Parkkonzerten ist das Häkelzeug immer dabei und wird gemütlich weiter daran gearbeitet.


Bei diesem gemächlichen Tempo wird wohl erst 2017 mit einer vollendeten Granny-Decke zu rechnen sein. Aber das ist nicht weiter tragisch.
Der Weg ist das Ziel. Und für letzteres habe ich keine Eile :)

Endlich Online!!!!

Ich bin drin! Endlich!
Nun ist endlich soweit: Mein eigener PC ist nun auch endlich wieder am world-wide-web angeschlossen. Die Verbindung ist zwar sehr langsam, aber es ist eine Verbindung vorhanden! Das ist auf dem Land leider bis heute nicht selbstverständlich.

Nun ist die Zeit nun auch vorbei in der ich Freunde und Familie um kurzzeitigen Internet-Zugang bitten musste. Auch der Laptop meines Freundes muss nicht mehr dafür ausgeliehen werden. Endlich geht wieder alles vom eigenen PC.

Somit wird denn nun auch mein Blog wieder aus dem vorzeitigen Winterschlaf erwachen. Genügend Stoff und Geschichten für allerlei Post´s habe ich über die Wartezeit hinweg bereits gesammelt - es ist einiges passiert :) Fotos sind auch genügend da.

Ich bin schon voller Vorfreude, endlich wieder aktiv bloggen zu können. Ist mir der Blog doch ein Buch der Erinnerungen geworden auf dem allerlei handarbeitstechnische und auch küchentechnische Anekdoten gesammelt sind :)

Auf die neue Bloggerzeit!!
Allen einen schönen vernebelten, eiskalten und daher drinnen gemütlichen Novembersamstag :)

Mittwoch, 28. September 2011

Stoffekontor und andere schöne Begebenheiten

Im Juli brachte mich eine mehrtägige Dienstreise mit dem Zug nach Leipzig.
Eine wunderbare Gelegenheit nach Feierabend die von der Sommersonne erhitzte Stadt zu erkunden.

Es gab viel zu sehen und noch mehr zu bestaunen. Die Stadt ist Literatur und Kunst pur! Goethe begegnet man an jedem Winkel, genauso wie großen und kleinen Buchläden und Händlern für allerlei musikalisches Zubehör und Lehrmaterial.
Das nächste Gasthaus, die nächste Weinstube oder Bar ist immer mindestens in Sichtweite und die Außenbestuhlung der Cafés steigt proportional mit den Sonnenstrahlen.

An heißen Sommerabenden ist die Stadt mit am schönsten, wenn man den Worten einer alteingesessenen urigen Stadtführerin lauscht und dabei an den vielen jungen Menschen vorbei schlendert, die unbekümmert in den Cafés oder legér in den Parkanlagen sitzen. Eine immerwährende Plauder-Akustik umgibt den Besucher wie ein wohlwollender Cocon.

... man merkt wohl, die Stadt hat mich beeindruckt! Sehr sogar!! Mit ihrem unkomplizierten, unverfangenen Charme und der allgegenwärtigen Unangestrengtheit fühlt man sich sofort angekommen. Die Uhr mag nicht langsamer ticken als in anderen deutschen Städten, aber in einem anderen Rhythmus der Dich wie ein ruhig fließender Bach mit sich fort trägt. Auf zu neuen Ufern, die Stadt öffnet ganz behutsam den Geist für neue Ansichten und Aussichten :)


Aber nein, ich bin nicht nur traumwandlerisch und glückselig durch diese wunderbare Stadt geschlendert. Nein ich habe die Gelegenheit auch genutzt, dem Stoffekontor einen lang ersehnten Besuch abzustatten.
Ein Traum für jeden Nähbegeisterten Menschen ist dieses überaus großes luftig offene Geschäft mit einer sagenhaft umfassenden Produktpalette.
Ein bisschen fühlte ich mich wie Alice im Wunderland. Man weiß nicht, was zuerst bestaunt werden soll.

Aufgrund eines mitgebrachten Einkaufszettels blieb der Einkaufskorb allerdings überschaubar gefüllt: ein bisschen Stoff, ein paar Nähutensilien und ein neues Schnittmuster. Das erste - für mich! Ein klassisches kleines Schwarzes soll es werden. SOLL! Mal sehen, wann dieses Projekt begonnen wird. Vielleicht im Winterurlaub.

Und für dieses neue wunderschöne Kleid, welches für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu kurz ausgefallen ist, gab es viele Tipps und Ratschläge von dem überaus zuvorkommenden Personal des Stoffekontors, wie eine Verlängerung möglichst einfach aber wirkungsvoll zustande zu bringen sein könnte.

Die Tipps waren sehr gut - die Ausführung hat leider kleine Fehler. Dem schwarzen Stoff hätte es optisch gut getan, in weniger Falten gelegt zu werden. So wirkt er nun äußerst abgesetzt vom Rest des Kleides und eher unvorteilhaft aufbauschend.

Das bedarf Änderungsbedarf. Auf ein Neues. Übung macht den Meister!

Sonntag, 25. September 2011

Von der Großstadt auf´s Land


Die letzten Monate waren aufregend und turbulent. Viel Neues und Unbekanntes galt es kennen und lieben zu lernen. Und nun ist es endlich vollbracht: Das Großstadtmädel ist aus ihrer Penthouse-Wohnung in der grünen City aus- und in einen ländlichen Hof umgeben von sanften grünen Hügeln und Wäldern eingezogen.


Ein Umzug ist doch immer wieder ein großer Kraftakt, den es neben dem Alltag zu bewältigen gilt. Erschreckend dabei auch die Erkenntnis, wieviel Unnötiges und Unnützes sich mit den Jahren ansammelt. Der halbe Hausstand wurde daher aussortiert, entsorgt, verkauft, verschenkt. Und immer wieder drängt sich dabei für das geistige Auge das Bild des Diogenes auf. Welch ein krasser Gegensatz zu der heutigen Konsumgesellschaft! Man beginnt unwillkürlich umzudenken und die Mengen an Konsum in Frage zu stellen, die im Nachhinein ausweglos zu einer Wegwerfgesellschaft führen.


Der Morgennebel löst sich hier langsam auf und gibt den Blick auf die ferne Alpenkette frei. Ich könnte stundenlang die uns umgebene Natur beobachten. Ich werde nicht müde, den Tageslauf der Sonne, den Flug der Schwalben oder das Rascheln der Baumkronen zu bestaunen. Hier tickt die Uhr entschieden langsamer, man bekommt sehr schnell den Blick für´s Wesentliche frei.


Aber nun gilt es, noch die letzten Kartons auszupacken und Bücher in die Regale zu räumen, damit auch mein neues Nähzimmer bald gemütlich eingerichtet ist und zu neuen kreativen Projekten verführt.


Allen einen wunderschönen sonnigen Altweibersommer-Sonntag.